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Afrikanische Literatur fördern

In den letzten Jahrzehnten hat die afrikanische Literatur einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen und eine reiche Vielfalt an Stimmen hervorgebracht, die den globalen Literaturmarkt neu geprägt haben. Zeitgenössische Autor*innen setzen sich mit komplexen Themen wie postkolonialer Identität, Migration, Gender und gesellschaftspolitischen Realitäten auseinander. Ihre Werke spiegeln Lebenserfahrungen in ganz Afrika und der Diaspora wider und bieten differenzierte Perspektiven, die Stereotypen hinterfragen und das globale Verständnis afrikanischer Gesellschaften erweitern.

Durch Workshops, Lesungen und Gemeinschaftsprogramme unterstützt ACF junge Autor*innen, bietet Plattformen für ihre Geschichten und fördert den Austausch zwischen Schriftsteller*innen und einem breiteren Publikum. Dies fördert sowohl literarisches Talent als auch kulturelle Kompetenz und trägt zu einem lebendigen Ökosystem afrikanischer Erzählkunst in Europa bei.

afrikanische Literaturtage im Rahmen des Dialogprogramms des afriCult-Festivals: 2014

Im Jahr 2014 fanden im Rahmen des afriDialogue erstmals die Afrikanischen Literaturtage statt, die Autoren, Verlegern und Interessierten die Möglichkeit bieten sollten, afrikanische Literatur kennenzulernen und zu präsentieren.

Warum organisieren wir Afrikanische Literaturtage in Wien?

In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Welt der afrikanischen Literatur eine Entwicklung vollzogen, die den internationalen Literaturmarkt stark beeinflusst hat. Eine Reihe junger, dynamischer Autor*innen, die ihre Bildung und ihre Erfahrungen im Afrika des 21. Jahrhunderts nutzen und teilen wollen. Die Geschichten dieser Generation handeln vom täglichen Kampf um Bildung, Anerkennung und Identität.

 

In eindrucksvoller Prosa erzählen Autor*innen wie Chimamanda Ngozi Adichie oder Titsi Dangaremgba, wie die Suche nach Identität aufgrund der Folgen der Kolonialgeschichte und der fortschreitenden Globalisierung zu einer Lebensaufgabe werden kann.

Mithilfe der Literatur bieten die Autoren dem Leser einen Einblick in eine fremde Welt, der uns ein besseres Verständnis für Globalisierungsprozesse und historische Zusammenhänge vermittelt, die in der Grundbildung junger Menschen oft zu kurz kommen. Das Zusammenspiel zahlreicher Autoren, die in Englisch, Deutsch und traditionellen afrikanischen Sprachen schreiben, schafft ein authentisches Bild. Aus diesem Zusammenspiel entsteht eine einzigartige Prosa.

Das Ziel der afrikanischen Literaturtage

Die Möglichkeit, afrikanische Literatur einem breiten Publikum in Österreich zugänglich zu machen, kann als nachhaltiges Ziel angesehen werden, um die nationale Identität in den betreffenden Ländern zu stärken und den kulturellen Austausch in diesem Land zu fördern.

Die Afrikanischen Literaturtage finden nun jährlich statt.  

Kooperationspartner: Bibliotheken Wien, Simmering

Tage der afrikanischen Literatur im Rahmen des Dialogprogramms des afriCult-Festivals: 2015

Der simbabwische Autor Christopher Mlalazi in Wien 

Die von der African Cultural Foundation im Rahmen des Africult Festivals organisierten „African Literature Days 2015“ brachten mit der Einladung des simbabwischen Autors Christopher Mlalazi eine beeindruckende literarische Stimme nach Österreich. Mlalazi, Autor von „Running with Mother“, fesselte das Publikum mit einer Lesung aus seinem Roman, der die Geschichte von Überleben und Widerstandskraft während des Gukurahundi-Massakers in Simbabwe erzählt.

wieso wir afrikanische Autor*innen nach Wien einladen 

Die Einladung afrikanischer Autor*innen wie Mlalazi nach Österreich spielt eine entscheidende Rolle bei der Bereicherung der kulturellen Landschaft der schwarzen Gemeinschaft, indem sie Geschichten bietet, die aufgrund gemeinsamer Erfahrungen von Kampf und Identität tiefen Widerhall finden. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform, auf der afrikanische Stimmen Gehör fanden, sondern förderte auch ein tieferes Verständnis für afrikanische Erfahrungen in der breiteren Öffentlichkeit in Österreich.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus „Running with Mother“ gehörten die Themen Überleben, familiäre Bindungen und die Auswirkungen historischer Traumata auf die persönliche Identität. Diese universellen Themen berührten das Publikum und unterstrichen, wie wichtig es ist, Räume für afrikanische Erzählungen im österreichischen Kulturdialog zu schaffen.

Kooperationspartner: Bibliotheken Wien, Simmering/Brunnenpassage

© Photo Credit: Minitta Kandlbauer/Pexels

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