Finanzierungs-Call:
Bridging Worlds - BIPOC Frauen als Multiplikator*innen von Klimawissen

Wolltest du schon immer dein eigenes Klimaprojekt auf die Beine stellen? Jetzt ist deine Chance.
Die African Cultural Foundation Vienna bietet 20–25 jungen Menschen (im Alter von 18–35 Jahren), die sich als BIPOC identifizieren, die Möglichkeit, im Rahmen des Projekts „Bridging Worlds – BIPOC Women as Climate Knowledge Multipliers“ zu Multiplikator*innen für Klimawissen zu werden.
Durch dieses Programm lernst du nicht nur von Expert*innen in den Bereichen Klimagerechtigkeit, Aktivismus und dekoloniale Ansätze, sondern erwirbst auch die Fähigkeiten, dein eigenes gemeindebasiertes Klimaprojekt zu entwerfen und umzusetzen. Deine Idee wird sowohl durch Mentoring als auch finanziell unterstützt, sodass du deine Vision in echte Wirkung umsetzen kannst.
Wir vergeben insgesamt 12 Förderungen an 20–25 Personen, um ausgewählte Teilnehmende zu unterstützen:
6 × 300 € Förderungen (Einzelprojekte)
4 × 600 € Stipendien (Gruppenprojekte mit 2 Personen)
2 × 800 € Stipendien (größere Gruppenprojekte mit 2–3 Personen)
Die Teilnehmenden nehmen an Lernmodulen teil (Juli 2026 – Oktober 2026), bevor sie ihre eigenen Workshops oder Initiativen entwickeln und durchführen, um Gemeinschaften einzubeziehen, die oft aus Klimadiskussionen ausgeschlossen sind.
CALL FÜR
Proposal
Thematischer Bereich
Klima, Dekolonisierung
FinanzierungsMenge
300.00 EUR - 800.00 EUR
Type
Förderung
bewerbungsdeadline
8.Juni 2026
Zeitraum
10 Monate
Program Zeitraum
26.Juni (verpflichtender kick-off) - 26.April
Kontakt
Programmstruktur & Lernverlauf
Lernmodule + Unterstützung
Im Rahmen von „Bridging Worlds – BIPOC-Frauen als Multiplikatorinnen für Klimawissen“ nehmen ausgewählte Teilnehmerinnen an einem strukturierten Lern- und Aktionsprogramm teil, das Expertenwissen, den Austausch unter Gleichgesinnten und die praktische Umsetzung von Projekten miteinander verbindet. Das Programm beginnt mit einer obligatorischen Auftaktveranstaltung am 26. Juni 2026 und setzt sich mit einer Reihe von thematischen Modulen, Workshops zum Kompetenzaufbau und gemeindebasierten Projekten fort.
Die Teilnehmer durchlaufen fünf thematische Lernmodule, die jeweils Fachvorträge, Diskussionen unter Gleichgesinnten und Reflexion miteinander verbinden:
Modul 1 – 26. Juni 2026
Koloniale Wurzeln der Klimakrise
Verständnis dafür, wie koloniale Geschichte die heutigen Klimungleichheiten prägt
Modul 2 – Juli 2026
Auswirkungen des Klimawandels auf Afrika und Diaspora-Gemeinschaften
Untersuchung gelebter Realitäten, Migration und globaler Ungleichheiten
Modul 3 – Juli 2026
Energiearmut und Umweltrassismus in Europa
Zusammenhänge zwischen Wohnraum, Ungleichheit und Klimagerechtigkeit
Modul 4 – September 2026
Gender und Klimagerechtigkeit
Feministische Perspektiven auf Klimaführung und Ungleichheit
Modul 5 – Oktober 2027
Gerechter Übergang und Wege in die Zukunft
Entwicklung fairer und inklusiver Klimalösungen
Workshop zum Kompetenzaufbau
Neben den thematischen Modulen nehmen die Teilnehmenden an praxisorientierten Workshops unter der Leitung externer Expertinnen und Experten teil, darunter:
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Pädagogische Methoden & Moderation
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Storytelling & Kommunikation für soziale Wirkung
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Digitale Werkzeuge & Soziale Medien für Interessenvertretung
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Selbstfürsorge & Nachhaltigkeit im Aktivismus
Diese Workshops vermitteln den Teilnehmenden die notwendigen Kompetenzen, um komplexe Klimathemen in zugängliche, gemeinschaftsorientierte Lernformate zu übersetzen.
Lernen in Gruppen & Gemeinschaftsbildung
Die Teilnehmenden treffen sich monatlich in kleinen Gruppen (4–5 Personen), um:
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das Gelernte zu reflektieren
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Fortschritte auszutauschen
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sich gegenseitig bei der Projektentwicklung zu unterstützen
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Dies schafft eine sichere, kooperative und motivierende Lernumgebung.
Gemeinschaftliche Aktionsprojekte (gefördert)
Im Anschluss an die Lernphase entwickeln und realisieren die Teilnehmenden ihre eigenen Klimabildungsprojekte, entweder einzeln oder in kleinen Teams.
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Workshops in Gemeindezentren
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Mehrsprachige Social-Media-Kampagnen
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Generationenübergreifende Dialoge
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Veranstaltungen in kulturellen oder religiösen Einrichtungen
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Kreative Formate (Zines, Podcasts, Ausstellungen)
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Filmvorführungen und Diskussionen
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Dieses Programm geht über individuelles Lernen hinaus und zielt darauf ab, echte gesellschaftliche Wirkung zu erzielen:
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Gemeinschaftliches Engagement:
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500–1.000 Personen werden durch teilnehmergeleitete Projekte erreicht
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Öffentliche Beteiligung:
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5.000–10.000 Personen werden durch Veranstaltungen, Social Media und die Abschlusspräsentation erreicht
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Bewegungsaufbau:
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Zusammenarbeit mit 5–8 Partnerorganisationen aus den Bereichen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Beispiele füR Projekt & Erwartete Resultate
Finanzierung
Finanzielle Unterstützung (Zuschüsse von 300 bis 800 Euro)
Administrative Unterstützung und Mentoring
Werbung über die Kanäle von ACF
Die Teilnehmenden haben volle kreative Freiheit bei der Gestaltung von Projekten, die ihre Gemeinschaften, Interessen und Lebenserfahrungen widerspiegeln.
